DEUTSCHE BILLARD - UNION e.V.

Spielregeln 5-Kegelbillard

1. 0 ANWENDUNG DER REGELN *

2.0 SPIELMATERIAL *

2.1 Billard Banden, Überzugstuch *

2.2 Bälle, Kegel, Kreide *

2.3 Plazierung der Aufsetzmarken und Positionslinien *

2.4 Billardqueue, Auflagerechen *

2.5 Beleuchtung *

3.0 ZWECK DES SPIELES, DIE PARTIE *

3.1 Zweck des Spieles *

3.2 Zumessung der Punkte *

3.3 Anfang der Partie *

3.4 Bandenabstoß *

3.5 Ausgangsstellung, Spielball *

3.6 Pause während der Partie *

3.7 Aufgabe während der Partie *

3.8 Ende der Partie Matchpunkt und Satzpunkt *

3.9 Preßbälle *

3.10 Aus dem Billard springende Bälle *

3.11 Fall der Kegel *

3.12 "Ball in der Hand" *

4.0 SPEZIELLE VORSCHRIFTEN *

4.1 Fußzone *

4.2 Bezeichnung des Spielballs *

4.3 Platz der Spieler *

4.4 Markierung auf dem Billard *

5.0 DIE FEHLER *

5.1 Fehler des Spielers *

5.2 Nicht vom Spieler verschuldete Fehler *

6.0 TURNIERE UND MANNSCHAFTSWETTKÄMPFE *

7.0 SCHLUßBESTIMMUNGEN *

7.1 Übertretungen *

7.2 Inkraftsetzung Außerkraftsetzung *

Anlagen:

1. Kegelbild, Kegel, springende Bälle

2. Positionierung der Marken und Linien

 

1. 0 ANWENDUNG DER REGELN

  1. Das DBU-Reglement für 5-Kegel-Billard ergänzt die Statute und Regeln der DBU. Es ist anwendbar bei allen nationalen und internationalen Meisterschaften und Turnieren.
  2. Bei Vorkommnissen, welche in diesem Regelwerk nicht vorgesehen sind, kommen die übrigen Reglements und Statuten zur Anwendung.
  3. Hier sind insbesondere die Schiedsrichterregln zur Anwendung zu bringen, die den Schiedsrichter ermächtigen, in Ausnahmefällen in den Reglements nicht vorgesehene Entscheidungen zu treffen. In diesem Fall muß ein Hinweis auf die getroffene Entscheidung auf dem Partiezettel verzeichnet werden.
  4. Vorkommnisse, welche weder in diesem noch in anderen Regelwerk der DBU nicht vorgesehen sind, sowie Fälle höherer Gewalt, werden durch den offiziellen Delegierten der DBU entschieden oder durch seinen Vertreter, im Einvernehmen mit dem Vertreter des Ausrichters und der Turnierleitung entschieden.

 

2.0 SPIELMATERIAL

 

2.1 Billard Banden, Überzugstuch

  1. Das Billard ist ein Tisch, dessen Oberfläche rechteckig, absolut flach und horizontal sein muß. Er entspricht dem Typ des französischen Karambol-Billard.
  2. Die Tischplatte des Billards besteht aus einer mindestens 45 mm dicken Platte aus Schiefer oder aus irgendeinem anderen von der DBU genehmigten Material.
  3. Die Abgrenzung der Spielfläche erfolgt durch die Anbringung von Gummibanden, wobei der vorderste Punkt 37 mm hoch ist. Eine Toleranz von plus/minus 1 mm ist zulässig. In den Banden bestehen keinerlei Löcher (Unterbrüche).
  4. Die Größe der freien Spielfläche innerhalb der Banden beträgt 2,84 x 1,42 m. Eine Toleranz von plus/minus 5 mm ist zulässig.
  5. Die Gummibanden sind auf ihrer gesamten Länge an einem äußeren Rahmen von 12,5 cm Breite befestigt, dessen Oberfläche glatt und in einer einheitlichen Farbe gehalten ist. Es dürfen nur solche Banden verwendet werden, die von der DBU anerkannt und genehmigt worden sind..
  6. Die Oberfläche, die die Banden einschließt, muß über nicht zu entfernende "Diamanten" verfügen, die in regelmäßigen Abständen entsprechend 1/8 der Länge der Spielfläche angebracht sind. Das Anbringen von Werbung sowie irgendeine andere Angabe auf der Oberfläche des Rahmens, der die Banden umschließt, ist untersagt. Das Hinzufügen von zwei zusätzlichen "Diamanten" in allen vier Ecken des Billardtisches ist erlaubt.
  7. Das Tuch muß neu und in Qualität und Farbe von der DBU genehmigt sein. Es muß auf der Tischfläche und auf den Banden maximal straff gespannt sein.
  8. Die Höhe des Billards, gemessen vom Boden bis zur Oberkante des Rahmens, muß zwischen 75 und 80 cm liegen.
  9. Die für ein offizielles Turnier bestimmten Billards müssen mit einer elektrischen thermostatgeregelten Heizung ausgerüstet sein, die das Eindringen von Feuchtigkeit in das Tuch verhindert. Diese Einrichtung wird vor dem Wettkampf eingeschaltet und bleibt während des ganzen Turniers in Funktion, um ein maximal gutes Rollen der Bälle zu gewährleisten. Die Temperatur an der Tuchoberfläche sollte 25 – 28° C betragen

 

2.2 Bälle, Kegel, Kreide

  1. Das Material und die Farbe der drei Bälle müssen durch die DBU genehmigt sein. Die Bälle müssen absolut rund sein. Ihr Durchmesser liegt zwischen 61,0 und 61,5 mm, das Gewicht eines Balles zwischen 205 und 220 Gramm. Der Gewichtsunterschied zwischen dem schwersten und dem leichtesten Ball darf 2 Gramm nicht überschreiten.
  2. Die fünf Kegel müssen aus Material hergestellt sein, das von der DBU genehmigt ist. Sie können alle eine einheitliche Farbe haben oder vier Kegel sind weiß, der fünfte – mittlere Kegel – rot. Die Höhe der Kegel beträgt 25 mm; die Durchmesser sind: 6 mm am Kopf, 10 mm an der dicksten Stelle des unteren Teils, 7 mm an der Basis (siehe Anlage 1).
  3. Die Kreide darf die Spielfläche nicht zu sehr beschmutzen.

 

2.3 Plazierung der Aufsetzmarken und Positionslinien

  1. Die Stellen, an denen die Bälle oder Kegel am Anfang der Partie oder in deren Verlauf, wenn die Regeln es vorschreiben, stehen müssen, werden "Aufsetzmarken" genannt.
  2. Diese Stellen sind mit einem Kreuz markiert, das mit Kreidestift oder Tinte so fein wie möglich gezeichnet wird. Das Aufkleben von kleinen Blättchen zur Markierung ist verboten.
  3. Auch die Positionslinien auf dem Tisch sind mit Kreidestift oder Tinte so fein wie möglich zu zeichnen.
  4. Die Bodenlinien können durch Anbringen von Klebestreifen markiert werden.
  5. Die Lage der Aufsetzmarken und Linien ist in der Anlage angegeben.

 

2.4 Billardqueue, Auflagerechen

  1. Mit einem "Billardqueue" bestehend aus Holz oder einem anderen Material, werden die Bälle in Bewegung gesetzt. Das Billardqueue kann aus einem einzigen Stück bestehen oder aus mehreren Teilen zusammengesetzt sein. An einem seiner Enden muß es mit einer Lederrondelle, genannt "Procede" versehen sein. Nur allein mit dieser Procede darf der Spieler beim Stoß den Ball berühren. Der Spieler benutzt ein oder mehrere Queues seiner Wahl und bestimmt dabei selbst über die Länge, das Gewicht und den Durchmesser.
  2. Der Spieler hat das Recht, sich des "Auflagerechens" zu bedienen, dabei handelt es sich um ein kleines Gestell, welches am Ende einer Stange aus Holz oder aus einem anderen Material angebracht ist. Der Auflagerechen ist dazu bestimmt, die Hand in schwer einzunehmenden Positionen zu ersetzen.

 

2.5 Beleuchtung

  1. Das auf das Billard geworfene Licht darf auf der ganzen Fläche 520 Lux nicht unterschreiten, das Luxometer wird zum Messen auf das Tuch gestellt.
  2. Das Licht darf auch nicht zu stark sein und den Spieler blenden. Blendung beginnt bei direkter Sicht bei 5000 Lux.
  3. Der Abstand zwischen der Lichtquelle und der Spielfläche muß mindestens 1 Meter betragen.
  4. Der Saal darf nicht ganz verdunkelt sein, sondern ist mit mindestens 50 Lux zu beleuchten.

 

3.0 ZWECK DES SPIELES, DIE PARTIE

 

3.1 Zweck des Spieles

  1. Der Zweck des Spieles besteht darin, die von der DBU festgelegte Anzahl von Punkten zu erreichen. Der Spieler, der diese bestimmte Distanz als erster erreicht, gewinnt die Partie. Wenn mit dem letzten Stoß die Distanz überspielt wird, ist die Punktzahl auf die Distanz zu reduzieren. Die zu erreichende Punktzahl kann entweder in einem einzigen Satz oder in mehreren Sätzen – ungerade Anzahl – ausgespielt werden.
  2. Die Spieler spielen abwechselnd, Stoß für Stoß.
  3. Der Spieler erhält Pluspunkte, wenn der Stoß regelkonform ausgeführt worden ist und wenn Punkte erzielt worden sind. Wenn die Ausführung eines Stoßes korrekt ist, aber keine Punkte erzielt wurden, so erhält der Gegner keinerlei Punkte. Hat der Spieler einen Fehler begangen, so erhält er Fehlerpunkte, die seinem Gegner als Pluspunkte gutgeschrieben werden.
  4. Ein Stoß ist regelkonform und bringt dem Ausführenden Pluspunkte ein, wenn der Spielball den Ball des Gegners berührt und
  1. ihn in das Kegelbild lenkt (weiß auf gelb, gelb ins Kegelbild)
  2. und danach den roten Ball berührt und den roten Ball und/oder beide in das Kegelbild lenkt (weiß auf gelb, weiß weiter auf rot, rot/gelb ins Kegelbild)
  3. dieser danach den roten Ball berührt und der Ball des Gegners und/oder der rote Ball in das Kegelbild eindringen (weiß auf gelb, gelb auf rot, rot/gelb ins Kegelbild)
  4. dann den roten Ball berührt, der gleichfalls vom Ball des Gegners berührt wird und dann den Ball des Gegners oder der rote Ball in das Kegelbild eindringen (weiß auf gelb, gelb auf rot, rot/gelb ins Kegelbild)
  5. dann den roten Ball berührt (weiß auf gelb, gelb auf rot)
  6. danach den roten Ball berührt (weiß auf gelb, gelb auf rot
  7. dann den roten Ball berührt und wenn bei diesem Stoß der Ball des Gegners gleichfalls den roten Ball berührt (weiß auf gelb, weiß weiter auf rot und gelb auf rot)
  1. Wenn der Spielball nur den Ball Gegners berührt, ist der Stoß regelkonform, er bringt aber weder Plus- noch Minuspunkte.
  2. Ist der Stoß ist nicht regelkonform ausgeführt worden, erhält der Spieler Fehlerpunkte, die seinem Gegner als Pluspunkte gutgeschrieben werden. Der Stoß ist nicht regelkonform:
  1. wenn der Spielball den Ball des Gegners nicht berührt
  2. wenn der Spielball zuerst den roten Ball berührt und/oder einen oder mehrere Kegel umwirft, bevor er den Ball des Gegners berührt
  3. nachdem der Spielball den Ball des Gegners berührt und danach Kegel umwirft, wenngleich der Ball des Gegners und/oder der rote Ball ebenfalls Kegel umwerfen;
  4. wenn er mit dem falschen Ball spielt
  5. wenn er den einen oder anderen der im Kapitel aufgezählten Fehler begeht, selbst wenn mit diesem Stoß auch Pluspunkte erzielt worden sind oder nicht.

 

3.2 Zumessung der Punkte

  1. Punktwertung der Kegel:
  1. die äußeren weißen Kegel zählen je 2 Punkte
  2. der rote Mittelkegel zählt 4 Punkte
  3. der rote Mittelkegel zählt 8 Punkte, wenn er allein umgeworfen wird, egal ob das Kegelbild vollständig ist oder nicht.
  1. Punktwertung der Karambolage:
  1. die Berührung des Spielballes mit dem Ball des Gegners und danach mit dem roten Ball zählt 4 Punkte
  2. wenn der Spielball den Ball des Gegners gegen den roten Ball lenkt zählt 3 Punkte
  1. Die Gesamtzahl der mit einem Stoß erzielten Punkte ergibt sich aus der Addition der Kegel- und der Karambolagepunkte.
  2. Der Wert der Minuspunkte ist im entsprechenden Kapitel angegeben.
  3. Wenn mit einem Stoß Fehlerpunkte erzielt werden, sind diese Punkte dem Gegner als Pluspunkte gutzuschreiben.
  4. Wenn durch den Spieler der Stoß regelkonform ausgeführt wurde, aber keine Punkte erzielt wurden, erfolgt keine Ansage durch den Schiedsrichter.
  5. Bei der Zumessung von Fehlerpunkten wird die vom Schiedsrichter angesagte Punktzahl in Pluspunkte gewandelt, die dem Gegner des Verursachers gutgeschrieben.

 

3.3 Anfang der Partie

Die Partie beginnt, sobald der Schiedsrichter die Bälle für den Anfangsstoß (Bandenabstoß) aufgestellt hat.

 

3.4 Bandenabstoß

  1. Der Schiedsrichter stellt die beiden weißen Bälle auf die Grundlinie (auf der Höhe der zweituntersten Mouche und beiderseits ca. 30 cm von der langen Bande entfernt. Den roten Ball stellt er auf die halbhohe Mouche.
  2. Die Spieler spielen gegen die obere kurze Bande. Die beiden weißen Bälle müssen in Bewegung sein, bevor einer davon die obere Bande berührt. Wenn das nicht zutrifft, wird der Bandenabstoß wiederholt. Der Spieler, der zweimal eine Wiederholung verursacht, verliert die Anfangswahl. Der Bandenabstoß mittels Doublieren ist nicht erlaubt.
  3. Wenn sich beim Bandenabstoß die beiden weißen Bälle berühren, verliert der fehlbare Spieler die Anfangswahl.
  4. Wenn die beiden weißen Bälle sich berühren, ohne das ein Fehlbarer bezeichnet werden kann, oder wenn sie in gleicher Distanz vom unteren Rand stehen bleiben, läßt der Schiedsrichter den Abstoß wiederholen.
  5. Wenn der Ball eines Spielers den roten Ball und/oder einen oder mehrere Kegel berührt, verliert der fehlbare Spieler die Anfangswahl.
  6. Der Spieler, dessen Ball am nächsten bei der unteren Bande stehen bleibt, hat die Anfangswahl.

 

3.5 Ausgangsstellung, Spielball

  1. Der Schiedsrichter plaziert die Bälle wie folgt (siehe Anlage):
  1. den weißen Ball des Spielers, der den Anfangsstoß ausführen muß, f'rei in der unteren Hälfte des Billards;
  2. den Ball des Gegners , der zweite weiße markierte oder farbige Ball wird auf der obere Aufsetzmarke, in der Nähe der oberen kurzen Bande aufgestellt;
  3. der rote Ball wird auf die zweitoberste Aufsetzmarke, in der Nähe der oberen Hälfte des Billards aufgestellt.
  1. Der Spieler, der den ersten Stoß ausführt, spielt mit dem weißen Ball, den er nach Belieben, aber nur mit Berührung durch das Queue, in der unteren Hälfte des Billards aufstellen darf, wobei der Ball aber in keiner Weise die Mittellinie in keiner Weise überschreiten darf.
  2. Nachdem der Spieler den Ort seines Balles bestimmt hat, muß er ihn so spielen, daß er Ball des Gegners berührt (den markierten bzw. den farbigen).
  3. Er ist berechtigt, bereits mit der Ausführung des ersten Stoßes Punkte zu erzielen..
  4. Wenn der Anfangsstoß gespielt ist, setzt der gegnerische Spieler die Partie mit dem markierten weißen bzw. farbigen Ball fort.
  5. In dem Moment, in dem der erste Stoß ausgeführt wird, müssen sich der Fuß oder die Füße des Spielers, die den Boden berühren, vollkommen innerhalb der auf dem Boden gezogenen Linie befinden.
  6. Wenn die Partie in Sätzen gespielt wird, wechseln sich die Spieler mit dem Beginn der Partie ab, was ungeachtet der Anzahl der zu spielenden Sätze geschieht.
  7. Wie auch immer die Partie gespielt wird, so behalten die Spieler während der gesamten Dauer der Partie den gleichen Ball bei.
  8. Falls ein Spieler mit dem falschen Ball spielt, ohne daß der Schiedsrichter diesen Fehler bemerkt und zählt, und der Gegenspieler das gleiche macht, da er beim vorherigen Stoß irregeführt wurde, werden die erzielten Punkte normal berechnet, ob sich nun diese Situation wiederholt oder nicht, bis zu dem Moment, da der Fehler entdeckt wird. In diesem Moment wechselt der Schiedsrichter die Lage der Bälle auf dem Billardtisch aus, je nach der erreichten Position, ohne dem einen oder anderen Spieler einen Strafpunkt zu berechnen.

 

3.6 Pause während der Partie

  1. Eine 5-minütige Pause kann in der Mitte der Partie eingelegt werden.
  2. Die Mitte der Partie ist der Moment, in dem ein Spieler nach seiner Aufnahme die Hälfte der festgelegten Punktzahl erreicht oder überschreitet.
  3. Eine Pause wird jedoch nur eingelegt, wenn die Partie beim Erreichen der Hälfte der Punktzahl durch einen Spieler mindestens 45 Minuten gedauert hat und wenn er in diesem Augenblick noch nicht ¾ dieser erreicht hat.
  4. In einer 3-Satz-Partie kann die Pause nur nach dem zweiten Satz eingelegt werden. In einer 5-Satz-Partie kann die Pause nach dem zweiten und/oder nach dem vierten Satz eingelegt werden.
  5. Die Pause kann möglicherweise zum Auswechseln des Schiedsrichters genutzt werden.

 

3.7 Aufgabe während der Partie

  1. Ein Spieler, der während eines Matchs ohne Erlaubnis des Schiedsrichters seinen Platz verläßt, verliert durch dieses Verhalten die Partie. Ein während der Meisterschaft eintretender Fall höherer Gewalt wird vom offiziellen Delegierten der DBU oder dessen Stellvertreter geprüft.
  2. Jeder Spieler, der sich nach ausdrücklicher Aufforderung durch den Schiedsrichter weigert, die Partie fortzusetzen, wird von der Meisterschaft ausgeschlossen.

 

3.8 Ende der Partie Matchpunkt und Satzpunkt

  1. Eine Partie besteht aus einer bestimmten Anzahl von Punkten (Spielstand), die von der DBU festgelegt wurde.
  2. Jede begonnene Partie muß bis zum letzten Punkt ausgespielt werden. Eine Partie ist zu Ende, sobald der Schiedsrichter den letzten Punkt als "gut" angesagt hat, selbst. wenn man nach dem Stoß feststellen sollte, daß der Spieler die verlangte Punktzahl nicht erzielt hat.
  3. In einer Partie, die in Sätzen gespielt wurde, sind die nachfolgenden Bestimmungen zu beachten:
  4. a) sobald einer der Spieler die für den Satz festgelegte Anzahl von Punkten erreicht hat, gilt der betreffende Satz als beendet und er ist sein Gewinner.

    b) sobald einer der Spieler die notwendige Anzahl von Sätzen für sich entscheiden konnte (2 in einer Partie von 3 Sätzen), wird er zum Sieger der Partie erklärt und diese ist sofort zu beenden.

  5. In einer 3-Satz-Partie werden die Partie- und Satzpunkte am Ende der Partie wie folgt zugeteilt:
  1. 2 : 0 = dem Sieger 1 Matchpunkt und 3 Satzpunkte
  2. dem Verlierer 0 Matchpunkte und 0 Satzpunkte

  3. 2 : 1 = dem Sieger 1 Matchpunkt und 2 Satzpunkte

dem Verlierer 0 Matchpunkte und 1 Satzpunkt

  1. In einer 5-Satz-Partie werden die Partie- und Satzpunkte am Ende der Partie wie folgt zugeteilt:
  1. 3 : 0 = dem Sieger 1 Matchpunkt und 5 Satzpunkte
  2. dem Verlierer 0 Matchpunkte und 0 Satzpunkte

  3. 3 : 1 = dem Sieger 1 Matchpunkt und 4 Satzpunkte
  4. dem Verlierer 0 Matchpunkte und 1 Satzpunkt

  5. 3 :2 = dem Sieger 1 Matchpunkt und 3 Satzpunkte

dem Verlierer 0 Matchpunkte und 2 Satzpunkt

 

3.9 Preßbälle

  1. Sobald der Spielball mit einem der beiden oder an beiden Bällen press steht, darf der Spieler nicht direkt auf diesen Ball oder beide Bälle spielen.
  2. Sobald der Spielball an einer Bande fest anliegt, hat der Spieler nicht das Recht direkt auf diese Bande zu spielen.
  3. Bei der Ausführung des Stoßes, der sich aus TZ 3.9 (1) und (2) ergibt, muß der Spieler den Spielball aus der Preßstellung mittels eines Vorband- oder Kopfstoßes befreien, so daß der Preßball sich nicht bewegt. Es gilt jedoch nicht als Fehler, wenn der Preßball sich nur dann bewegt, weil er den Halt, den ihm der Spielball gegeben hat, verloren hat.
  4. Falls es unmöglich ist, einen Stoß auszuführen, ohne daß ein Fehler begangen wird, wählt der Spieler frei aus, ob er nur den Spielball berühren oder ob er einen Stoß ausführen will, um die bestmögliche Verteidigungslage zu erreichen

 

3.10 Aus dem Billard springende Bälle

  1. Ein Ball gilt aus dem Billard gesprungen sobald er außerhalb der Holzumfassung niederfällt oder die Holzumfassung berührt.
  2. Die Tatsache, daß ein Ball aus dem Billard springt, stellt einen Fehler dar und wird auch als ein solcher behandelt.
  3. Wenn einer oder mehrere Bälle aus dem Billard springen, so werden nur die aus dem Billard gesprungenen Bälle vom Schiedsrichter wie folgt für die Ausführung eines Stoßes "Ball in der Hand" plaziert:
  1. Wenn der Ball, der aus dem Billard springt, der des Spielers ist, der gerade spielt, wird dieser vom Schiedsrichter auf der Aufsetzmarke in der nähe der kurzen Bande aufgestellt und zwar in dem Teil des Billardtisches, der dem gegenüber liegt, in dem sich der Ball des Spielers befindet, der den Stoß "Ball in der Hand" ausführen muß. Wenn die dem Ball entsprechende Aufsetzmarke besetzt oder verdeckt ist, wird der Ball auf der anderen Seite des Billardtisches auf die entsprechende Aufsetzmarke gelegt.
  2. Wenn der Ball, der aus dem Billard springt, der des Gegners ist, so wird er vom Schiedsrichter für die Ausführung eines "Ball in der Hand" in dem Teil des Billards plaziert, der dem Teil gegenüberliegt, in dem sich der Ball des Spielers befindet, der diesen Stoß ausführen wird.
  3. Wenn es sich bei dem Ball, der aus dem Billard springt, um den roten Ball handelt, so wird er vom Schiedsrichter in seine Anfangsposition auf der zweitobersten Aufsetzmarke gesetzt. Wenn die dem Ball entsprechende Aufsetzmarke besetzt oder verdeckt ist, so wird der Ball auf der anderen Seite des Billardtisches auf die entsprechende Aufsetzmarke gelegt. Daraufhin stellt der Schiedsrichter den Ball des Spieler zur Ausführung des Stoßes "Ball in der Hand" in dem Teil des Billards auf, der dem gegenüber liegt, in dem sich der Ball des Spielers befindet, der den Stoß ausführt.
  4. Für die Ausführung der oben genannten Punkte a) bis c) profitiert der betreffende Spieler gleichermaßen von den Möglichkeiten der TZ 3.12 (5), der den Stoß "Ball in der Hand" betrifft.

 

3.11 Fall der Kegel

  1. Ein Kegel gilt als umgeworfen, wenn dessen Basis den Kontakt mit dem Tuch vollkommen verloren hat.
  2. Ein umgeworfener Kegel, der sich von selbst irgendwie wieder aufrichtet, gilt als gefallen und seine Punkte werden gezählt.
  3. Unter Vorbehalt der TZ 3.11 (5) und (7) gilt ein Kegel gleichfalls als gefallen, wenn er von einem anderen Kegel umgeworfen worden ist. Die erzielten Punkte werden regulär zur Gesamtzahl des Stoßes dazu addiert.
  4. Ein Kegel gilt nicht als gefallen, wenn er teilweise oder ganz verschoben wurde, seine Basis jedoch in Kontakt mit dem Tuch bleibt. Der Schiedsrichter stellt ihn wie folgt auf seinen Platz zurück, bevor der nächste Stoß ausgeführt wird:
  1. Falls am Ende des Stoßes der genannte Kegel keinen Ball berührt und sein ursprünglicher Platz frei ist, wird er auf diesen Platz zurückgelegt. Falls sein ursprünglicher Platz von irgendeinem Ball belegt ist, wird er außerhalb des Spieles aufbewahrt, bis zum Ende des Stoßes, der seinen Platz freimacht.
  2. Wenn am Ende des Stoßes der genannte Kegel irgendeinen Ball berührt, bleibt er solange in dieser Lage, egal ob sein ursprünglicher Platz frei oder besetzt ist, bis nach TZ 3.11. (4) a) verfahren werden kann.

Solange er sich in einer Lage wie in diesem Abschnitt beschrieben findet, gilt er als im Spiel und die erreichten Punkte werden normal gezählt.

  1. Wenn ein Kegel, der gegen den Spielball lehnt, im Moment des Stoßes, in die entgegengesetzte Richtung fällt, wird dieser nicht als umgeworfen betrachtet. Es ist aber auch kein Fehler und falls es möglich ist, entfernt der Schiedsrichter ihn alsbald von der Spielfläche. Falls dieses nicht möglich ist, werden mögliche durch diesen verursachte Punkte weder im positiven noch im negativen Sinne gemäß oben stehenden TZ 3.11 (3) gezählt.
  2. Wenn ein Kegel, der gegen einen anderen als den Spielball lehnt, im Moment der Bewegung dieses Balles in die entgegengesetzte Richtung fällt, wird dieser als umgeworfen betrachtet.
  3. Wenn ein Kegel von selbst oder ohne Einwirkung des Spielers fällt, so stellt der Schiedsrichter ihn wenn möglich sofort wieder an seinen Platz, auch während der Ausführung des Stoßes. Wenn dieses nicht möglich ist, gilt dieser nicht als umgeworfen und mögliche von diesem Kegel verursachten Punkte werden weder im positiven noch im negativen Sinne gemäß oben stehenden TZ 3.11 (3) gezählt.
  4. Wenn der Platz eines oder mehrerer Kegel ganz oder teilweise durch einen Ball besetzt ist, entfernt der Schiedsrichter die betreffenden Kegel und der Stoß wird mit den verbleibenden Kegeln durchgeführt. Die entfernten Kegel zählen nicht und werden für den folgenden Stoß wieder plaziert.

3.12 "Ball in der Hand"

  1. Wenn ein Fehler gemäß TZ.5.1.(3) ff begangen worden ist, profitiert der folgende Spieler von einer Position, die "Ball in der Hand" genannt wird. Diese Ausführung erfolgt mit dem eigenen Ball.
  2. Nach dem fehlerhaften Stoß nimmt der Schiedsrichter den Ball des Spielers, der den nächsten Stoß ausführen muß in die Hand und stellt ihn nach Belieben in die entgegengesetzte Hälfte des Billards, in der sich der Ball des Spielers befindet, der soeben gespielt hat. Dessen Ball bleibt in seiner Position liegen.
  3. Der betreffende Spieler nimmt dann seinen vom Schiedsrichter plazierten Ball, den er nach Belieben, jedoch nur mit dem Queue in dieser Hälfte des Billards plazieren kann, wobei dieser Ball nicht die Mittellinie des Billardtisches überragen darf.
  4. Wenn der Ball des Gegners sich exakt auf der Mittellinie befindet, wird der Spielball in der unteren Hälfte des Billardtisches für die Ausführung des Anfangsstoßes plaziert.
  5. Der Spieler, der den "Ball in der Hand" ausführen muß, entscheidet selbst, ob er aus der erreichten Position gemäß den oben stehenden Bestimmungen spielen will oder er vom Schiedsrichter verlangen soll, daß dieser nur den Ball des Gegners in die Ausgangsposition stellen soll. Wenn diese Position aber vom roten Ball besetzt ist, dann wird der Ball des Gegners auf der entsprechenden Aufsetzmarke im anderen Teil des Billardtisches plaziert. In diesem Fall wechselt auch der Spielball in die andere Hälfte des Billardtisches.
  6. Wenn der Spieler, der den Stoß "Ball in der Hand" ausführen muß, den Spielball berührt, bevor der Schiedsrichter diesen plaziert hat, gilt dies als Fehler, und der Gegner ist ebenfalls mit einer Position "Ball in der Hand" an der Reihe.
  7. Bei der Ausführung des Stoßes "Ball in der Hand" muß der Spieler den Fuß oder die Füße, die den Boden berühren, innerhalb der Fußzone TZ 4.1 plazieren.

 

4.0 SPEZIELLE VORSCHRIFTEN

4.1 Fußzone

An beiden Seiten des Billardtisches werden auf dem Fußboden zwei Linien, 10 cm von den Außenseiten der Einrahmung der langen Banden des Billardtisches entfernt, gezogen. Die Linien werden in Höhe des 1. Diamanten begrenzt. Bei der Ausführung des Anfangsballs oder der Stöße "Ball in der Hand" müssen der Fuß oder die Füße des Spielers, die den Boden berühren, innerhalb dieser gezogenen Grenzen den Boden berühren.

4.2 Bezeichnung des Spielballs

Auf Verlangen des Spielers zeigt der Schiedsrichter diesem, welches sein Ball ist.

Die Anzeigetafel muß so ausgerüstet sein, daß jederzeit ersichtlich ist, welcher 5pieler mit dem markierten oder farbigen Ball spielt.

4.3 Platz der Spieler

Der Spieler, der nicht am Billard ist, muß an dem dafür vorgesehenen Platz, stehend oder sitzend darauf warten, bis er an der Reihe ist. Er darf keinerlei Gesten oder Geräusche machen, die seinen Gegner stören könnten. Dieser Platz kann ein Stuhl und/oder eine auf dem Boden markierte Fläche sein, die nicht überschritten werden darf.

 

4.4 Markierung auf dem Billard

Es ist dem Spieler verboten, auf der Spielfläche, auf den Banden oder auf deren Umfassung irgendwelche sichtbare Markierung anzubringen.

5.0 DIE FEHLER

 

5.1 Fehler des Spielers

  1. Fehler verursachen Fehlerpunkte für den betreffenden Spieler. Werden mit einem Stoß Pluspunkte und Fehlerpunkte erzielt, so wird das gesamte Ergebnis dem Gegner des Spielers gutgeschrieben, der den Fehler begangen hat. Wenn der Spieler während eines Stoßes mehrere Fehler begeht werden die einzelnen Fehlerpunkte addiert.
  2. Als Fehler wird gewertet und nur und nur mit den Kegel- oder eventuell mit den Karambolagepunkten bestraft, ohne "Ball in der Hand" oder andere zusätzliche Strafen auszulösen.
  • Wenn der Spielball, nachdem er den gegnerischen Ball korrekt berührte, ins Kegelbild eindringt. = Ansage "Kegel"
  1. Nachstehende Fehler bringen dem Gegner den Stoß "Ball in der Hand". Alle diese Fehler werden mit 2 Punkten bestraft, zusätzlich zu eventuellen Kegelpunkten und/oder die durch den roten Ball erreichten Punkte:
  1. wenn der Schiedsrichter feststellt daß der Spieler mit dem falschen Ball gespielt hat.
  2. = Ansage "falscher Ball"

  3. wenn der Spieler den roten Ball vor dem gegnerischen Ball trifft, bringt ihm das eine Zusatzstrafe von 2 Punkten.
  4. = Ansage falscher Ball

  5. wenn der Spieler einen oder mehrere Kegel trifft, bevor er den gegnerischen Ball berührt.
  6. = Ansage "Kegel"

  7. wenn der Spieler den gegnerischen Ball nicht oder unkorrekt trifft.
  8. = Ansage "Ball des Gegners"

  9. wenn in Ausführung des Stoßes einer oder mehrere Bälle aus dem Billard springen.
  10. = Ansage "Ball außerhalb" (unabhängig von der Anzahl hinausgesprungener Bälle)

  11. wenn der Spieler spielt, bevor alle drei Bälle stillstehen.
  12. = Ansage "Bälle in Bewegung"

  13. wenn der Spieler zum Stoß irgendeinen anderen Teil des Queues als die belederte Queuespitze benutzt.
  14. = Ansage "Lederblättchen"

  15. wenn der Spieler beim Stoß seinen Ball mehr als einmal berührt
  16. = Ansage "berührt"

  17. wenn der Spieler Bälle oder Kegel berührt oder verschiebt, um haftende Fremdkörper an diesen zu entfernen, anstatt zu verlangen, daß der Schiedsrichter dies tut.
  18. = Ansage "berührt"

  19. wenn der Spieler einen Ball oder Kegel durch direkten oder indirekten Kontakt verschiebt, ohne daß diese Verschiebung die direkte Folge seines Stoßes ist.
  20. = Ansage "berührt"

  21. wenn der Spieler direkt gegen einen Ball oder eine Bande spielt., die direkten Kontakt mit seinem Spielball haben, ohne vorher diesen Kontakt mit einem Stoß (vom Ball / von Bande weg) aufzuheben.
  22. = Ansage "Ball in Kontakt"

  23. wenn der Spieler im eigentlichen Moment des Stoßes nicht mit mindestens einem Fuß den Boden berührt, oder wenn er beim Anfangsstoß oder bei einem Stoß "Ball in der Hand" die Fußzone mit einem oder beiden Füßen ganz oder teilweise überschreitet. Die Verwendung von Spezialschuhen ist nicht gestattet.
  24. = Ansage "Fuß"

  25. wenn mit der Aufstellung des Spielballes für den Anfangsstoß oder einen Stoß "Ball in der Hand" der Spieler diesen Ball mit etwas anderen als dem Queue oder nicht berührt und/oder diesen berührt bevor der Schiedsrichter ihn plaziert.
  26. = Ansage "berührt"

  27. wenn der Spielball über das Kegelbild und/oder über den roten Ball springt, ohne vorher den gegnerischen Ball berührt zu haben.
  28. = Ansage "berührt"

    Kommentar: Unter der Bedingung, daß kein Kegel umgeworfen wird, wird das Rollen des Spielballes durch das Kegelbild nicht als Fehler geahndet.

  29. wenn der Spieler, mit Ausnahme des eigentlichen Stoßes seines Balles, irgendeinen der Bälle oder Kegel mit einem Teil des Queues, mit der Hand oder mit irgendeinen Gegenstand berührt.
  30. = Ansage "berührt"

  31. wenn der Spieler durchstößt

= Ansage "Durchstoß"

Kommentar: Ein Durchstoß liegt vor, wenn die belederte Queuespitze mehrmals den Ball berührt, der in Bewegung gesetzt werden soll, wenn die belederte Queuespitze noch mit dem Spielball in diesem Moment in Berührung ist, wenn dieser einen anderen Ball oder eine Bande berührt.

 

5.2 Nicht vom Spieler verschuldete Fehler

Ein Fehler der durch eine Drittperson, Schiedsrichter inbegriffen, verursacht wird und bei dem unabsichtlich Bälle oder Kegel verschoben werden, ist dem Spieler nicht anzulasten.

In diesem Falle sind die Bälle Kegel vom Schiedsrichter so exakt wie möglich in der Position aufzustellen, die sie einnahmen oder einnehmen würden. Wenn dies nicht mehr nachvollziehbar ist, kann der Schiedsrichter auf Anfangsstellung entscheiden.

 

6.0 TURNIERE UND MANNSCHAFTSWETTKÄMPFE

  1. Turniere und Mannschaftswettkämpfe bei denen
  1. zwei Schiedsrichter zur Verfügung stehen, ist der "Aufsetzer" für die richtige Durchführung und Wertung des Match/Spiels verantwortlich. Im Zweifelsfall ist der "Schreiber" zu Rate zu ziehen.
  2. ein Schiedsrichter zur Verfügung steht, übernimmt er immer die Funktion des Aufsetzers. Die Spieler sind für das Notieren der Punkte selbst verantwortlich.
  3. Kein Schiedsrichter zur Verfügung steht, sind die Spieler für die richtige Durchführung und Wertung selbst verantwortlich
  1. Schiedsrichterentscheidungen sind bindend. Entscheidungen unterstehen der Turnier- und Wettkampfleitung.
  2. Legt ein Spieler gegen eine Schiedsrichterentscheidung Protest ein, so ist durch den Schiedsrichter bei Bedarf die Turnier- und Wettkampfleitung zur sofortigen Entscheidung hinzuziehen.
  3. Turnier- und Wettkampfleitungen sind vor Spielbeginn bekanntzugeben.

7.0 SCHLUßBESTIMMUNGEN

 

7.1 Übertretungen

Jede Übertretung des hier vorliegenden Reglements wird gemäß den Bestimmungen des Statuts mit Disziplinarverfahren behandelt.

 

7.2 Inkraftsetzung Außerkraftsetzung

  1. Dieses Reglement wurde auf der Basis der bestehenden Statuten und Reglements der DBU erlassen. Es ist ab 01.05.98 anwendbar und annulliert und ersetzt ab diesem Datum alle früheren oder anders lautenden Bestimmungen.
  2. Die der DBU angeschlossenen Verbände verpflichten sich, es zu respektieren und seine Einhaltung durchzusetzen.